Die selbstständige Tätigkeit in Bezug auf das Berufsleben beschreibt das Vorhaben einer Existenzgründung. Viele Menschen sind unzufrieden in ihren Job: Sie bemängeln die unflexiblen Arbeitszeiten, das niedrige Gehalt und den anstrengenden Umgang mit dem Chef und den Arbeitskollegen. Aus diesem Grund wagen immer mehr Menschen den Schritt in die selbstständige Tätigkeit beziehungsweise in die berufliche Selbstständigkeit. Diese grenzt sich durch den Paragraphen 7 in Absatz 1 des 4. Sozialgesetzbuches von der abhängigen Beschäftigung ab. Wenn man sich sicher ist, diesen Schritt gehen zu wollen, hat man acht verschiedene Möglichkeiten, sich eine neue berufliche Existenz aufzubauen.
Eine Variante stellt die Neugründung dar. Dabei versuchen Sie, Ihre neue Geschäftsidee umzusetzen. Wichtig hierbei ist, dass sie von Anfang an die alleinige Verantwortung tragen und quasi bei null beginnen, das heißt ohne Kunden und ohne Mitarbeiter. Sie tragen das Risiko allein - aber wenn man seine Idee für sinnvoll und gewinnbringend hält, ist die Neugründung eventuell eine Lösung. Das Franchising ist hingegen etwas weniger risikoreich, da man hier das Geschäftskonzept eines Unternehmens anmietet und in dessen Namen eine eigene Existenz aufbaut. Das Unternehmen übernimmt in diesem Fall die Rolle des Franchise-Gebers. Vorteil ist, dass das Konzept des Unternehmens schon vor ihrer Beteiligung erfolgbringend war, was es für den Franchise-Nehmer einfacher macht, durchzustarten. Relativ simpel ist die Variante Beteiligung: Wenn man über das nötige Kapital verfügt, aber selbst keine lukrative Geschäftsidee hat, beteiligt man sich einfach an einem Unternehmen. Ein guter Zeitpunkt ist, wenn das Unternehmen noch in der Gründungsphase ist. Die Unternehmensnachfolge stellt einen weiteren Weg in die selbstständige Tätigkeit dar. Dabei übernehmen Sie ein Unternehmen, das wirtschaftlich schon eine Weile am Markt ist. Vorteil hier: Man beginnt nicht bei null, sondern mittendrin. Die Kleingründung beschreibt den Aufbau eines eigenen Geschäfts mit einem Kapitalbedarf von weniger als 25.000 Euro. Die Kleingründung läuft parallel zum normalen Geschäftsleben. Der Spin-Off ist sehr lukrativ. Spin-Off heißt, einen Teil eines Unternehmens herauszulösen - beispielsweise die Forschungsabteilung eines Instituts, mit der man eigene Gewinne machen kann. Auf dem Weg in die selbstständige Tätigkeit in Bezug auf die Berufswelt stellen E-Business und virtuelle Start-ups weitere interessante Möglichkeiten dar.