Bei Reisen in viele Länder ist es sinnvoll, nicht nur Bargeld und die Kreditkarte mitzunehmen, sondern auch Traveller Schecks. Sie sind als Zahlungsmittel international anerkannt und sie gelten als sicher. Um sie einzulösen, muss der Reisepasse beziehungsweise der Personalausweis vorgelegt werden. Gehen sie verloren oder werden sie gestohlen, werden die Reiseschecks im Ausland in der Regel, je nachdem wo man sich befindet, innerhalb von 24 bis 48 Stunden ersetzt. Wenn man auf der Reise nicht alle verbraucht, ist das nicht weiter schlimm: Sie haben eine unbegrenzte Gültigkeit. Es empfiehlt sich sogar, sie bis zum nächsten Urlaub aufzuheben; ein Rücktausch zahlt sich nicht aus, bei vielen Verkaufsstellen fällt bei Rückgabe nämlich eine Provision an.
Traveller Schecks kann man sich in den wichtigsten Währungen, meist in US-Dollar oder in Euro ausstellen lassen. Normalerweise tätigt man den Kauf bei seiner Hausbank, wo man sie bar bezahlt oder die Summe vom Girokonto abbuchen lässt. Meist müssen sie vorbestellt werden. Das mag vielen als nachteilig erscheinen, schließlich muss man sich vor der Reise auf die Menge der Schecks bzw. deren Höhe festlegen. Als günstig erachten viele Nutzer/Innen eine Stückelung in unterschiedlich hohen Beträgen. Beim Kauf wird zunächst eine Grundgebühr fällig, die Wechselgebühr liegt bei ein bis zwei Prozent des Betrags. Als eindeutiger Vorteil der Reiseschecks ist der meist attraktivere Wechselkurs zu nennen. Wichtig ist, dass man die Kaufquittung separat von den Schecks aufbewahrt, damit man sie im Schadensfalle ersetzt bekommt.
Auf dieser Quittung ist jeder einzelne Traveller Scheck mit seiner Seriennummer aufgelistet. Er muss vom Käufer unterschrieben werden. Will man den Scheck unterwegs einlösen, dann muss man ihn vor den Augen des Empfängers ein weiteres Mal unterschreiben und zudem einen Ausweis vorlegen.
In vielen Hotels, Restaurants oder Geschäften im Ausland kann man auch direkt mit Traveller Schecks bezahlen. Ansonsten tauscht man sie in Banken, bei Sparkassen oder in Wechselstuben beziehungsweise Reisebüros in Bargeld. Hilfreiche Tipps hierzu liefern die Anbieter mit Listen, an welchen Orten die Schecks kostenfrei oder günstig gewechselt werden. Auch wenn sie als sicheres Zahlungsmittel gelten, am besten aufgehoben sind sie am Körper oder im Hotelsafe, sagen Banker.