Diamant Hochzeit - nach 60 Jahren immer noch glücklich

Heiraten bedeutet, den Rest seines Lebens mit einer Person verbringen zu wollen. Einige Paare schaffen das nur ein paar Monate, andere einige Jahre. Aber es gibt auch Paare, die wirklich ein Leben zusammen verbringen.

Der Brauch des Heiratens ist so alt, wie die Menschheitsgeschichte selbst. Nur, dass in vorchristlicher Zeit eher ein Tauschhandel verstanden wurde. Der Bräutigam übernahm die Versorgungspflicht für die Braut, bekam dafür aber von seinem Schwiegervater eine Mitgift in Gestalt von Vieh, Land oder anderen Wertgegenständen. Somit war sie keinesfalls darauf ausgelegt, zwei Menschen bis an ihr Lebensende glücklich miteinander zu verbinden. Die Ehe hatte eher funktionellen Charakter. Mit Aufkommen des Christentums rückte aber immer mehr der gefühlsbetonte Aspekt des Vermählens in den Vordergrund. So bestand der Brauch der Mitgift zwar immer noch bis in die frühe Neuzeit fort, es kam aber im Abendland zu immer mehr Ehen aus Liebe, als aus Zweckmäßigkeit. Nichtsdestotrotz war eine Hochzeit immer, auch schon in der Antike, ein Grund, um ausgelassen zu feiern. Das beste Essen und der beste Wein wurden den Hunderten geladener Gästen aufgetischt, die bis spät in die Nacht, und manchmal sogar mehrere Tage, feierten.

Dass die Hochzeit schon immer einen hohen Stellenwert in der Kultur hatte, lässt sich ganz einfach anhand des Ursprungs des Wortes „Hochzeit“ feststellen. Abgeleitet vom althochdeutschen h