Entsaften kann anstrengend sein - die Früchte müssen in angemessene Stücke geschnitten werden und hinterher muss man die Einzelteile umständlich von den Rückständen befreien. Vor allem bei älteren Geräten ist das der Fall und man verliert oftmals die Lust, sich frische Säfte zuzubereiten. Dazu kommt eine gewisse Verletzungsgefahr.
Doch die Entwicklung macht auch vor Entsaftern nicht Halt. Der Bedienkomfort moderner Geräte wurde stark verbessert, wobei es aber weiterhin Vor- und Nachteile gibt. Tests haben gezeigt, dass viele der billigeren Entsafter bei starker Belastung schnell kaputt gehen können, indem der Motor durchbrennt. Andere wiederum halten zwar der Dauerbelastung stand, können jedoch keine große Menge an Saft produzieren bzw. nur wenig Pressrückstände aufnehmen. So muss man beim Entsaften immer wieder unterbrechen, um den Saft und die Rückstände zu entnehmen.
Wie viel man in einen Entsafter investiert, hängt unter anderem davon ab, wie groß die Ausbeute an Saft sein soll – einige Modelle holen aus einem Kilo Äpfel doppelt so viel Saft wie andere. Das liegt mitunter am Arbeitsprinzip der Geräte. Entsafter gibt es als Zentrifuge oder als Presse. Die Zentrifuge zerkleinert das Obst oder Gemüse mittels einer Reibescheibe und schleudert den Saft heraus, während die Presse die Früchte in einem Kolben zerquetscht und der Saft durch ein Sieb gepresst wird. Pressen erzielen eine höhere Saftausbeute und kosten deutlich mehr als Zentrifugen. Große Entsafter eignen sich für jene, die viel und oft entsaften möchten. Für einen frischen Saft ab und zu tut es auch eine Küchenmaschine. Einige Modelle sind mit entsprechendem Zubehör ausgestattet und präsentieren ein zufriedenstellendes Ergebnis.
Sicherheit wird groß geschrieben bei den neuen Entsaftern. Neuartige Techniken reduzieren die Verletzungsgefahr, indem die Geräte einfach nicht funktionieren, wenn nicht jedes Teil ordnungsgemäß an seinem Platz ist. Ein Schutzbügel sichert den Gerätedeckel und sorgt bei seiner Entfernung dafür, dass der Filterkorb schnell seine Rotation stoppt. Somit kann es bei Berührung des Filterkorbes – die mit dem Schutzbügel nicht möglich ist – nicht zu Verletzungen kommen.