Schon seit über sechzig Jahren: der Jaguar S-Type

Wer schon damals einen S-Type gefahren ist, den wird die Vorstellung der neuen Serie 1999 überrascht haben. Viele jaguartypische Attribute wurden verändert, die wenigsten wurden übernommen.

Der britische Autohersteller hat 1999 die neue S-Type Serie vorgestellt und damit Jaguar-Fahrer und -fans überrascht. Die neue Serie unterscheidet sich sichtbar von den alten Modellen, deren tiefe Sitzposition und die Fahrzeuglänge den Hauptcharakter ausmachten. Das Design der Karosserie war deutlich an die Modelle der Konkurrenz angepasst, deutlich runder, höhere Sitze, alles in allem wurde das für Jaguar typische Design vernachlässigt, stattdessen eine Maschine gebaut, die der Konkurrenz sehr ähnlich sieht.

Seit Generationen stehen die britischen Autohersteller für Fahrzeuge der oberen Mittelklasse. Dem Preissegment entsprechend ist Jaguar-Fahren über die Jahrzehnte sogar zu einem Statussymbol für viele geworden. Durch die Vereinheitlichung des Designs hat der britische Hersteller dennoch kaum etwas von seiner Faszination einbüßen müssen.

Seit 1999 hat die neu erschienene Reihe mehrere Veränderungen erlebt, sowohl die Innenausstattung als auch die Motorenleistung wurde immer wieder neu überarbeitet. Seit 2008 ist der S-Type Jaguars jedoch nicht mehr verändert worden. Die ursprüngliche Form des 1999 veröffentlichten Models lässt sich zwar noch erkennen, dennoch ist die Entwicklung wieder eher in die Richtung der Modelle aus den Sechziger Jahren gegangen. Die Fahrzeughöhe hat beispielsweise über die Jahre abgenommen. Die Länge betrug von vornherein jaguartypische fünf Meter, die Breite viel hingegen recht schmal aus: 1,80 Meter.

Der S-Type ist heute in drei verschiedenen Ausstattungslinien erhältlich: Classic, Executive und S-Type R. Die Innenausstattung und Motorenleistung unterscheidet sich zwischen diesen Modellen teilweise deutlich; Gleiches gilt für den Preis der verschiedenen Modelle. Sowohl als Ottomotor wie auch als Diesel ist der S-Type verfügbar. Während jedoch der Diesel nur einen maximalen Hubraum von 2,7 Liter bietet, gibt es beim Ottomotor die Möglichkeit, einen bis zu 4,2 Liter großen Hubraum zu bekommen. Entsprechend ist jedoch zu beachten, dass der Verbrauch deutlich zunimmt und die Kosten auch für die Versicherung höchstwahrscheinlich höher ausfallen.